Babyschlaf beginnt im Mutterleib

Der Schlaf spielt schon vor der Geburt eine wichtige Rolle in der Entwicklung des ungeborenen Kindes und prägt es für sein ganzes Leben. In diesem Beitrag finden wir heraus, wie sich der Schlaf im Mamabauch entwickelt.

Alles beginnt mit einem Schattenspiel

In der 28. Schwangerschaftswoche entwickelt der Fötus die Sehfähigkeit und beginnt zwischen hell und dunkel zu unterscheiden. Bei Lichteinfall auf den Bauch kann das Baby violette und rosa Farben erkennen. Dennoch kennt das Baby kein Tag und Nacht. Im Bauchinneren kommen nur ein bis zwei Prozent des einstrahlenden Lichts an. Aus diesem Grund lebt das Baby nach seiner eigenen Zeit. Zunächst kann noch nicht von einem Schlaf gesprochen werden, sondern eher von einer Art Dämmerzustand. 

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Der erste Babyschlaf

In der Zeit von der 28. bis zur 30. Schwangerschaftswoche beginnt das Baby zu schlafen so wie wir es kennen und ab der 36. Woche kann man schon von einem Tiefschlaf sprechen. In dieser Zeit schläft das Baby insgesamt 16 bis 20 Stunden am Tag und ist etwa alle zwei bis vier Stunden wach. Also können wir sagen es bildet sich schon im Mamabauch ein Schlaf-Wach-Rhythmus. Der Schlaf ist besonders wichtig für die gesunde Entwicklung des Kindes. Er ermöglicht das Wachstum und die Ausbildung neuronaler Verknüpfungen, die die Bewegungs-, Denk- und Kommunikationsfähigkeit des Menschen für sein gesamtes Leben prägen.

Das Baby verinnerlicht erst mit vier bis sechs Wochen nach der Geburt den Tag-Nacht-Rhythmus. Daher kann es gut sein, dass wenn die Mama am Abend schlafen gehen möchte, die Wachphase des Babys erst beginnt.

Viel Nestwärme

Wenn das Baby auf die Welt kommt, sucht es nach dem vertrauten Gefühl des Mutterleibs - Wärme und Geborgenheit. Daher schlafen auch viele Babys besser ein, wenn sie sich aufgehoben und wohl fühlen. Dieses Wohlgefühl und Nestwärme wollen wir mit unserem Babybett schenken. Sein einzigartiges organisches Design soll das Kind vor äußeren Einflüssen wie zum Beispiel Geräuschen und Windzug schützen und beruhigend auf das Baby wirken.